Kreta

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Kreta

Termine: 12.-26. Mai und 6.-20. Oktober 2017

Kreta ist gross, langgestreckt und geprägt von einem Gebirge, welches die Insel der Länge nach durchzieht, mit Gipfeln bis zu zweieinhalb Tausend Metern. Dadurch sind weite Teile der Insel schwer zugänglich, abgelegen, das Leben folgt den Gegebenheiten und ist dort noch sehr traditionell. Die landschaftliche Vielfalt ist immens, nicht nur vom Strand zum Gebirge und von üppigster Vegetation bis zur Kargheit: sie reicht von norditalienischen Anklängen im Westen der Insel bis zu kleinasiatischen Prägungen im Osten.

Berühmt die minoische Hochkultur, immerhin die älteste auf europäischem Boden, wenn auch nicht touristisch, so doch archäologisch fast allerorts präsent. Eine ‚friedliche‘, kunstsinnige Kultur, gefolgt von den Dorer, Römer, Byzantiner, Sarazenen, Genuesen , Venezianern, Türken und zuletzt der deutschen Wehrmacht. Kreta war immer ein Brennpunkt. Auch ist die Insel, zusammen mit einer Region Kleinasiens, die Heimat der Ölbäume – die ältesten bekannten Ölbäume stehen auf Kreta.

Kreta lebt vom Tourismus und von der Landwirtschaft, Rosinen, Wein, Olivenöl, Obst & Gemüse werden exportiert. Zusammen mit den griechischen Händler-Genen sorgt das für grosse Kommunikationsfreude und rudimentäre Fremdsprachenkenntnisse – wer will, kommt mit den Kretern schnell in Kontakt.

In diese kretische Welt der Vielfalt und Archaik tauchen wir in dieser Zeit ein.Wir sind im (orientalischen) Osten der Insel, dort, wo die Landschaft am vielfältigsten ist. Wir malen am Strand und auf fruchtbaren Hochebenen, in Olivenhainen und magisch wirkenden, märchenhaften Steineichen-Wäldern. In Bergdörfern, in der Stadt (Ierapetra, die südlichste Stadt Europas), in wilden Schluchten und verträumten Hochtälern. Vielfalt ist geboten, und Motive gibt es reichlich.

Nach dem Frühstück fahren wir mit unseren Mietwagen los, malen vor Ort etwa drei Stunden, anschließend ein kleines Mittagessen in einer Taverne (die kenne ich inzwischen ganz gut, die Tavernen, ihre Spezialitäten und die Wirte, wir probieren uns durch die ganze, volle Breite der Mittelmeerkost…). Anschließend etwas Freizeit, Strand, Bummeln, bis zur Bildbesprechung vor dem Abendessen.

Malferien heißt Zeit zu haben zum Malen. Und das heißt nicht nur Zeit mit dem Pinsel, sondern auch Zeit zum Probieren, Nachbereiten, Verstehen, Nachdenken und Träumen rund um die Malerei. Dazu kommt die Gruppe: eine Gruppe ‚Gleichgesinnter, gemeinsamer Nenner ist die Freude am Malen und die Neugier auf Sichtweisen, darin eine weitere überraschende Vielfalt von Herangehensweisen und Mentalitäten – die Abschlussaustellung erstaunt uns immer wieder: wie unterschiedlich man doch beim Malen ans Ziel kommen kann .

Techniken gebe ich nicht vor, jeder malt mit der oder den Techniken seiner Wahl. Unsere Malplätze sind bequem erreichbar, haben genug Schattenplätze und mehr als ein Motiv zur Auswahl. Kunden, die Jahr für Jahr mitkommen, sprechen für sich. Jeder malt ‚sein‘ Bild oder seine Bilder, nach eigenem Gusto, ich berate und unterstütze angepasst an das jeweilige Bildkonzept – und sicher auch an die Persönlichkeit und der Erfahrung des Teilnehmers.
Der Osten Kretas ist besonders reich an landschaftlichen Überraschungen, und viele unserer Malplätze stehen in keinem Reiseführer. Die freundlichen Menschen und das herrliche Wetter sorgen dafür, dass wir uns wohl fühlen und die vielen Eindrücke auf uns wirken lassen können.

Hotel

Porto Bellisario

Unser Hotel Porto Belissario liegt im Südosten Kretas, in Ferma, etwa 12 Kilometer östlich von Ierapetra, dem südlichsten Städtchen Europas, direkt am Meer.

Die sehr ruhig gelegene, kleine Hotelanlage, phantasievoll entlang einem parkähnlichem Garten erbaut, verfügt über einen großen Pool, daneben führt eine Treppe hinab zu einem wundervollen und wenig besuchten Badestrand.

Das Haus wird sehr gut und liebevoll geführt, serviert wird ein reichhaltiges Frühstücksbuffet und zum Abendessen vielfältige kretische und kontinentale Küche, auch als Buffet.

Die täglich gepflegten Zimmer verfügen über Klimaanlage, Kühlschrank, TV, Bad und Balkon/Terrasse.

Der von mir angebene Reisepreis versteht sich für ein  Einzelzimmer. Auf Anfrage sind auch Doppelzimmer erhältlich.

Kreta im „kleinen Sommer“

Termin: voraussichtlich 9. – 23. Januar 2018

Seit jeher schon zeigt sich das Wetter in der mittleren Januarhälfte auf Kreta von seiner besten Seite: dem ‚kleinen Sommer‘.

Blühende Rosen, Geranien, Wildblumen und Obstbäume, dazu die Olivenernte, Sonne und Licht und wunderschöne Stimmungen – um diese Jahreszeit zeigt sich die Ferieninsel in einem viel romantischerem Licht.

Es ist ruhig, sehr gemütlich, die Kamine bullern in den Tavernen, alles ist intensiv grün und man sitzt jetzt auch gern mal in der Sonne. Schneebedeckte Berge sorgen für Kontrast und die Mutigen gehen auch mal schwimmen. Die Einheimischen sind mit der Olivenernte beschäftigt, lassen das Leben aber gemächlich angehen. Nach unseren Malausflügen gibt es abends dann astreine kretische Küche. Man lernt die Insel viel intimer kennen, offener und voll tiefer Ruhe.

Unterkunft

Villa Skala

Im Winter wohnen wir In der kleinen Fereinanlage ‚Villa Skala’, wo jeder eine eigene Ferienwohnung hat – die Hotels sind im Winter geschlossen, es ist keine Saison, aber Erntezeit für die Millionen von Olivenbäumen. Die ‚Villa Skala’ liegt in Koutsounari, mit einem schönen Blick über das Meer, die Küste und die Berge. Die Wohnungen sind geräumig, frisch renoviert, gut ausgestattet und sind mit Klimaanlagen gut heizbar. Jede Wohnung hat noch eine Terrasse und frische Zitronen, Orangen, Mandarinen und ein paar Avocados pflücken wir direkt am Haus.

Das Frühstück machen wir uns gemeinsam, wenn das Wetter mitspielt, dann frühstücken wir draußen. Unsere Abendessen nehmen wir in einer Taverne im gleichen Ort, der ‚Kimeri’ zu uns.