Sifnos – „Insel des Jahres“ 2018

8. – 22. Juni 2018

Mit der „Insel des Jahres“ kommt etwas Neues in mein Programm: ab diesem Jahr werde ich jeweils im Juni ein neues, jährlich wechselndes Ziel anbieten. 

Als erstes führt diese Reise auf die Insel Sifnos. Eingebettet in den Inselring der Kykladen zwischen dem zentralen Siros und Milos ist Sifnos eine der schönsten Inseln der Kykladen – und gilt immer noch als Geheimtipp. Touristisch durchaus ausreichend erschlossen, liegt sie doch weit genug von den Routen des ‚Massentourismus‘. Sifnos bietet keine Sensationen, dafür umso mehr Ruhe – und einen Charme, dem man sich nicht entziehen kann.

Die Küsten dieser grünen, leicht bergigen Insel Küsten sind geprägt von etlichen   außergewöhnlich schönen, abgeschiedenen Buchten mit niemals überfüllten Sandstränden, schattenspendenden Tamarisken und kleinen Fisch-Tavernen. Dazu stets ein paar Häuschen und auch mal ein Kafenion, in dem die Bauern sich treffen, nachdem sie die umliegenden Felder bewirtschaftet haben. Keine dieser Buchten ähnelt der anderen, aber immer ist das Wasser glasklar und nie fehlt ein Kirchlein – manche davon sehr malerisch oder spektakulär gelegen.

Zwischen den Buchten steigen Hügelketten und Berge auf. Dort weidet das Vieh und auch einige Felder werden bewirtschaftet, wenn sich auch die Landwirtschaft vor allem in den grünen, seit Menschengedenken terrassierten Tälern konzentriert, vor allem dem größten Tal zwischen Kamares und der Inselhauptstadt Apollonia.

Früher lebte die Insel die Insel von Bodenschätzen – Bergbau konnte hier schon um 3000 v. Chr. nachgewiesen werden. Noch im Altertum für seinen sagenhaften Reichtum bekannt, lebt die Insel heute, nach der Stilllegung der Gold- und Silberminen, von der Landwirtschaft, vom Tourismus und von der traditionellen, sehr kunstvollen Töpferei.

Sifnos bietet sich zum Malen an: die Wege sind kurz, sie führen uns zu kleinen Ortschaften mit ihrem kykladischen Charme, grüne Täler warten auf uns und wir werden natürlich viel Zeit in den kleinen oder größeren Buchten verbringen. Dazu kommt eine gute traditionelle Küche und die innere Ruhe, zu der man in dieser Inselwelt findet. Von Sifnos aus hat man einen Blick auf fast alle Kykladen-Inseln, dazwischen die Weite des Meeres – hier löst man sich von seinem Alltag.

Wir werden in Kamares wohnen, einer breiten Bucht zwischen eindrücklichen Bergen und einem wunderbaren, sehr seichten und sauberen Sandstrand.